Welche Käsesorten dürfen auf einer Käseplatte nicht fehlen?

Welche Käsesorten dürfen auf einer Käseplatte nicht fehlen?
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Ein schönes Essen sollte auch einen krönenden Abschluss haben und das muss nicht immer ein süßes Dessert sein. Wer seinen Gästen etwas Besonderes bieten möchte, der serviert als letzten Gang eines Menüs eine Käseplatte, denn Käse ist immer der perfekte Abschluss eines Essens. Aber welche Käsesorten sollten auf dieser Platte zu finden sein und welche Beilagen sollen dazu angeboten werden? Welcher Wein ist zum Käse der richtige und wie kann eine Käseplatte ansprechend dekoriert werden?

Welche Sorten dürfen auf der Käseplatte nicht fehlen?

Für die Vielfalt einer Käseplatte werden im Grunde nur vier Käsesorten benötigt: ein alter Käse, ein Weichkäse, ein Blaukäse und ein Hartkäse. Variieren sollte aber nicht nur die Käsesorte, auch die Form und die Konsistenz der Käsesorten sind für eine Käseplatte entscheidend. Wer einen würzigen Käse möchte, der sollte einen Bergkäse oder einen Roquefort, einen Gorgonzola oder einen Ziegenkäse wählen, wobei der Ziegenkäse mit seinem etwas strengen Aroma und Duft immer ein Wagnis ist. Als Kontrast sollten auch milde Sorten auf der Käseplatte zu finden sein, hier sind ein Butterkäse, ein noch junger Gouda oder ein Emmentaler zu empfehlen. Abgerundet wird das Ganze dann von einem cremigen Frischkäse.

Besondere Käsesorten für den individuellen Geschmack

Alle, die ihrer Käseplatte mehr Pfiff verleihen wollen, sollten auch besondere Käsesorten anbieten. Dazu gehören unter anderem Käsesorten, die mit Pfeffer, mit Paprika oder mit würzigen Kräutern wie Schnittlauch abgeschmeckt wurden. Auch ein Käse mit fruchtiger Komponente, wie zum Beispiel ein Käse mit Ananas, ist eine gute Idee. Eine Bereicherung für jeden Käseteller ist außerdem ein Weichkäse mit Walnussaroma und neben Ziegenkäse ist auch Käse aus Schafsmilch wie der italienische Hartkäse Pecorino, eine gute Idee.

Welche Beilagen schmecken zum Käse?

Neben Brot ist Obst immer ein sehr guter Begleiter zum Käse. Frisches Obst wie Weintrauben, Birnen oder Melonen, machen zum Käse eine sehr gute Figur, und auch Preiselbeeren und Nüsse heben den Geschmack des Käses hervor. Wer möchte, der kann verschiedene Senfsorten zum Käse reichen, wie einen milden Apfelsenf oder einen köstlichen Honigsenf. Baguette ist eine klassische Brotsorte, die zum Käse angeboten wird, denn das frische Brot mit der knusprigen Kruste schmeckt praktisch zu allen Käsesorten. Wer Ziegenkäse oder Käse aus Schafsmilch serviert, sollte allerdings Cracker dazu reichen, und wenn ein Brie in der Käserunde zu finden ist, dann schmeckt ein frisches Hefebrot besonders gut.

Den passenden Wein anbieten

Käse und Wein passen hervorragend zusammen und daher darf auch der richtige Wein zu einem Käseteller nicht fehlen. Zu Käsesorten, die ein eher kräftiges Aroma haben, passen Dessertweine wie ein Madeira oder ein Portwein sehr gut. Zu milden Sorten sollte eher ein trockener, spritziger Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein junger Chardonnay getrunken werden. Ein Gläschen Sekt oder Champagner passen ebenfalls gut zum Käse, vor allem dann, wenn cremige Käsesorten wie ein Camembert oder ein Brie auf dem Käseteller zu finden sind. Bei der Auswahl des Weins ist es wichtig, immer die würzigste Sorte auf der Platte mit dem Wein abzustimmen, denn nur so kann man sicher sein, dass der Wein den Geschmack des Käses nicht überlagert.

Geschnitten oder am Stück?

Neben den Käsesorten, den passenden Beilagen und dem richtigen Wein stellt sich beim Thema Käseplatte auch immer die Frage, wie der Käse serviert werden soll. Grundsätzlich gilt, Käse am Stück bleibt länger frisch und damit auch länger aromatisch als das bei in Scheiben geschnitten Käse der Fall ist. Weichkäse sollte in kleine Tortenstücke geschnitten und dann serviert werden, Hartkäse kann in Stifte geschnitten auf den Teller kommen. Damit der Käse sein ganzes Aroma entfalten kann, ist es ratsam, ihn 30 bis 45 Minuten vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank zu nehmen.

Bild: © Depositphotos.com / forden

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.