Lavendel – die neue Trendfarbe für die Wand

Lavendel – die neue Trendfarbe für die Wand

Lavendel hatte lange Zeit einen etwas negativen Klang, denn die Farbe wurde ebenso wie der zarte Duft den Spießern und den alten Damen zugeordnet. Die Zeiten haben sich geändert, denn heute ist Lavendel im Trend und vor allem als Wandfarbe für die eigenen vier Wände ist Lavendel ein echter Hit. Der Farbton Lavendel ist nach der Pflanze benannt, da die Blüten die gleiche Farbe haben. Aber es gibt Lavendel nicht nur in charakteristischem hellen Violett, sondern auch mit einem höheren Blauanteil, was den Farbton noch intensiver und schöner macht.

Zu welcher Einrichtung passt Lavendel?

Wie für alle starken Farben, so gilt auch bei Lavendel als Wandfarbe: Weniger ist mehr. Es ist keine allzu gute Idee, alle Wände in Lavendel zu streichen, man sollte mit der Farbe vielmehr Akzente setzen und sie eher sparsam verwenden. Nur in Lavendel gestrichen werden Räume sehr schnell optisch eng und die Farbe wirkt schnell kitschig. Wenn die Wahl auf Lavendel fällt, dann sollte auch die Dekoration an dieser Wand nicht so üppig sein, und das gilt besonders bei kleinen Räumen.

Alle, die vielleicht in einer Altbauwohnung mit hohen Decken wohnen, sollten die Wand, die in Lavendel gestrichen ist, mit einem breiten Streifen in Weiß von der Decke trennen, denn sonst wirkt auch eine hohe Decke niedriger als sie in Wirklichkeit ist. Auch wenn es um die Vorhänge und Kissen geht, dann ist wichtig, dass alles sehr dezent ist, denn bunte Kissen oder Gardinen und eine Wand in Lavendel sind eindeutig zu viel des Guten.

Welche Farben passen dazu?

Lavendel verträgt sich nicht mit allen Farben, aber in Kombination mit einigen Farben kommt es richtig zu Geltung. Zu diesen Farben gehören unter anderem Weiß, Beige, ein helles Grau, Rot und auch Blau. Sehr gut sieht es zum Beispiel aus, wenn ein Raum in Weiß gestrichen wird und nur eine Wand einen Anstrich in Lavendel bekommt. Eine Farbe, mit der sich Lavendel überhaupt nicht verträgt, ist Schwarz, denn diese Mischung ist nicht nur unharmonisch, sondern wirkt auch hart und sehr unpersönlich. Wird Lavendel aber mit Grau kombiniert, dann verleiht das einem Zimmer einen modernen, sehr ruhigen Touch.

Sanfte Cremetöne und ein warmes Beige bieten sich ebenfalls an und auch ein Mocca- oder Tabakbraun wirken zusammen mit Lavendel sehr edel und elegant. Mit Blau kombiniert bekommt Lavendel ein cooles Flair und wer Rot mit Lavendel zusammenbringt, der mag es romantisch.

Ausgefallen, aber sehenswert

Lavendel kann nicht nur mit den klassischen Grundfarben wie Grau, Rot und Blau kombiniert werden, alle, die es ein wenig ausgefallen mögen, können mit einer Kombination aus Lavendel und Grün, Gelb oder Silber für tolle Ergebnisse sorgen. Allerdings sollte man diese Farben nicht unbedingt fürs Wohnzimmer mit Lavendel zusammenbringen, olivgrün macht beispielsweise im Bad eine sehr gute Figur. Wer sich für Gelb und Lavendel entschieden hat, der sollte kein allzu helles Gelb, sondern lieber ein sanftes Ockergelb verwenden, und diese Farben vielleicht fürs Kinderzimmer nehmen.

Handelt es sich um einen dunklen Lavendelton, dann können auch Gold und Silber sehr gut dazu aussehen, denn diese Farben wirken zusammen sehr edel und luxuriös. Gold sollte allerdings eher sparsam eingesetzt werden, denn sonst wird es sehr schnell sehr kitschig.

Schöner Alternativen

Alle, die nicht das Risiko eingehen wollen, dass Lavendel an ihren Wänden doch nicht so gut wie gewünscht aussehen wird, können auch mit Alternativen arbeiten. Ein Wandtattoo in Lavendel ist eine schöne Option, aber auch eine Fototapete mit einem blühenden Lavendelfeld in der Provence ist eine tolle Sache. Eines sollte man sich aber vor Augen halten: Lavendel als Wandfarbe gibt jedem Zimmer einen sehr femininen und romantischen Touch.

Bild: © Depositphotos.com / anskuw

Über den Autor

Maik Justus wohnt mit seiner Familie in Bielefeld. Er beschäftigt sich überwiegend mit den Themen Gesundheit, Abnehmen, Fitness sowie Wellness. Sich selbst beschreibt er als sehr Ehrgeizig. Maik ist selbst überzeugter Gesundheitsfanatiker und Fitnessfreak. Maik ist Vater von 3 Kindern.