Die Wohnung aufräumen – so klappt es in Rekordzeit

Die Wohnung aufräumen – so klappt es in Rekordzeit

Viele stehen spontanen Besuchern eher skeptisch gegenüber und das aus guten Gründen: Sie müssen die Wohnung aufräumen und das so schnell wie es eben geht. Aber wohin mit den Zeitungen, die immer noch dort liegen, wo sie gelesen wurden? Das Geschirr stapelt sich mal wieder auf der Spüle, auf dem Sofa liegen Krümel und jede Menge Krimskrams, im Flur stehen die Schuhe schon übereinander und das Bad sah auch schon mal besser aus. In diesem Chaos einen klaren Kopf zu bewahren, ist nicht ganz leicht, aber es gibt einige Tricks, wie die Wohnung in Rekordzeit wieder tipp-topp aussieht.

In der Küche anfangen

Wer seine Wohnung aufräumen will, der sollte in der Küche anfangen, denn dort herrscht häufig das größte Durcheinander. Fast jeder Haushalt hat heute einen Geschirrspüler, es gibt also keinen Grund, benutztes Geschirr auf die Spüle zu stellen. Das schmutzige Geschirr verschwindet in der Spülmaschine und das Saubere im Schrank, schon gibt es eine Baustelle weniger. Der Herd, die Arbeitsplatte und auch der Küchentisch werden anschließend sauber gewischt und alles, was noch herumsteht, wird in die passenden Schränke geräumt.

Die Böden nur saugen oder doch lieber wischen?

Wenn es schnell gehen muss, dann ist eine Tiefenreinigung nur Zeitverschwendung. Wichtiger ist es, die Teppiche und wenn nötig auch die Möbel zu saugen, um sie von eventuellen Tierhaaren und Krümeln zu befreien. Alle glatten Flächen, wie der Boden im Bad oder in der Küche, werden kurz mit einem nassen Tuch aufgewischt, in den Ecken kann man später auch noch gründlich wischen. Alle, die die Wohnung aufräumen, müssen nicht unbedingt auch die Fenster putzen, es reicht aus, die Fensterbretter feucht zu wischen und die Blumentöpfe nett zu arrangieren. Rollos und Vorhänge zu öffnen, ist eine gute Idee, denn so wirken die Räume durch das Tageslicht sauberer und größer.

Die Wohnung aufräumen – das Bad nicht vergessen

Das Bad ist vielfach eine Art Stiefkind, wenn es um die Ordnung geht, aber wer seine Wohnung aufräumen will, der sollte auch dem Bad die nötige Beachtung schenken. Die Handtücher werden ausgetauscht, der Deckel der Toilette wird geschlossen und der Spiegel wie auch das Waschbecken und die Armaturen werden sauber gewischt. Die vielen Kosmetikprodukte sollten im Schrank verschwinden und auch die Haarbürste sieht auf der Ablage nur wirklich gut aus, wenn keine Haare darin sind.

Das Wohnzimmer aufräumen

Alle, die die Wohnung aufräumen, sollten dem Wohnzimmer ein wenig mehr Zeit einräumen, denn schließlich werden die Gäste auch im Wohnzimmer Platz nehmen. Herumliegende Zeitungen werden ordentlich gestapelt, Bücher verschwinden wieder im Regal und die Kissen auf dem Sofa sortiert. Sollten Schnüre oder Ladekabel herumfliegen, dann werden diese einfach aufgerollt und verschwinden in der Schublade. Die Decke auf dem Sofa wird zusammengelegt und der Couchtisch von allem befreit, was nicht dorthin gehört.

Im Schlafzimmer für Ordnung sorgen

Die Wohnung aufräumen heißt auch, das Schlafzimmer auf Vordermann bringen. Wenn das Bett nicht gemacht ist, dann wirkt der komplette Raum unaufgeräumt, daher sollte das Bett gemacht und Kleidungsstücke, die darauf liegen, in den Schrank gehängt werden. Wenn der Besuch über Nacht bleibt, dann ist es eine gute Idee, schon einmal die Bettwäsche sowie die Kissen und Decken zurechtzulegen, das erspart das Chaos am Abend. Nicht vergessen, auch Handtücher sollten für die Gäste im Bad bereit liegen.

Blumen in die Vase und Kerzen auf den Tisch

Wenn die Gäste am Abend erwartet werden, dann ist indirektes Licht immer eine gute Idee. Kerzen auf dem Tisch schaffen eine gemütliche Atmosphäre und die Ecken, die vielleicht nicht ganz so aufgeräumt sind, bleiben diskret im Dunklen. Damit die Wohnung noch freundlicher wird, reicht es, einen Blumenstrauß auf den Esstisch und einen kleinen Strauß ins Bad zu stellen.

Bild: © Depositphotos.com / Wavebreakmedia

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.