Oktoberfest 2016 – Tipps für eine gelungene Wiesn

Oktoberfest 2016 – Tipps für eine gelungene Wiesn

Am 17. September ist es wieder so weit, in München startet das Oktoberfest. Bis zum 3. Oktober werden Millionen von Besuchern über die Kirmes schlendern, Karussell fahren und natürlich in einem der Bierzelte auch die eine oder andere Mass stemmen. Wer eine Reise nach München zum größten Volksfest der Welt plant, der sollte sich einige Tipps zu Herzen nehmen, damit der Besuch auf der Wiesn zu einem gelungenen unvergesslichen Besuch wird. Es gibt viele gute Gründe, das Oktoberfest 2016 zu feiern, auch wenn der Spaß nicht ganz so günstig ist.

Wie teuer wird das Oktoberfest 2016?

Jedes Jahr werden die Wiesn ein bisschen teurer und dieses Jahr macht leider keine Ausnahme. Im vergangenen Jahr sprang der Preis für eine Mass Bier zum ersten Mal über die magische zehn Euro Grenze, in diesem Jahr sind die Preise um gut 30 % angestiegen und die Mass wird zwischen 10,40 und 10,70 Euro kosten. Für den Liter Wasser müssen die Besucher 8,27 Euro, eine Cola wird 9,04 Euro kosten und für eine Spezi werden 9,27 Euro fällig. Auch wenn es ums Essen geht, sind die Wiesn ein teures Pflaster, das halbe Hähnchen wird um die zehn Euro kosten, wer Schweinebraten mit Kraut und einem Knödel bestellt, muss 16,50 Euro zahlen und die Schweinshaxe mit Knödel ist für 18,60 Euro zu haben. Günstiger ist der berühmte Obazda mit Brezel für 11,20 Euro, aber die Käsespezialität ist Geschmackssache.

Die richtige Kleidung

Jeans sind auch auf dem Oktoberfest 2016 out, wer stilvoll auf der Theresienwiese feiern will, der trägt Tracht. Dirndl für die Damen und Lederhosen für die Herren sind ein Muss, natürlich mit allen passenden Accessoires wie Trachtenstrümpfen, Kropfband und Haferlschuhen. Für die Damen gilt, sie können mit der Schürze der Herrenwelt signalisieren, ob sie noch zu haben oder bereits in festen Händen sind. Wird die Dirndlschürze auf der rechten Seite gebunden dann heißt das „ich bin in festen Händen“, wird sie auf der linken Seite gebunden, dann ist die Dame noch zu haben.

Sollte ein Sitzplatz reserviert werden?

Stundenlanges schunkeln, trinken und feiern erfordert eine gute Kondition, ein Sitzplatz ist daher eine gute Idee. Wer sich nicht auf sein Glück verlassen will, der sollte in einem der Zelte einen Tisch oder zumindest einen Sitzplatz reservieren. Vor allem wer mit einer größeren Gruppe einen Besuch auf dem Oktoberfest 2016 plant, der sollte reservieren, denn sonst kann es passieren, dass die Mitglieder der Gruppe an verschiedenen Tischen feiern müssen. Auch für die sogenannte Mittags-Wiesn zwischen 12:00 Uhr und 17:00 Uhr sollte reserviert werden, wenn man in Ruhe essen und der Musik lauschen möchte.

Die besten Fahrgeschäfte

Das Oktoberfest 2016 besteht nicht nur aus Bierzelten, es gibt auch eine riesengroße Kirmes. Zwischen Nervenkitzel und gemütlicher Nostalgie ist alles dabei, was das Herz von passionierten Karussellfreunden höherschlagen lässt. Traditionell ist das „Teufelsrad“, auf dem die Damen unfreiwillig die Dirndlröcke lüften und auch die „Hexenschaukel“ ist schon seit 1894 auf dem Oktoberfest dabei. Für Mutige ist die Achterbahn „Höllenblitz“, bei der die Fahrgäste im Dunkeln sitzen, genau das Richtige und wer wissen will, wie es sich anfühlt, aus 80 m in die Tiefe zu sausen, der sollte im „Sky Fall“ Turm Platz nehmen. Auf die meisten Kinder und auch auf alle Erwachsenen, die im Herzen jung geblieben sind, übt die „Wilde Maus“ eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, das Gleiche gilt für die „Krioline“, ein traditionelles Karussell, das garantiert alle Fahrgäste zum Kreischen bringt.

Alle, die einfach nur einen Bummel über das Oktoberfest 2016 machen wollen, sollten das am Abend tun, denn im Schein der vielen bunten Lichter entfaltet die Wiesn erst ihren eigentlichen wunderbaren Zauber.

Bild: © Depositphotos.com / Silberkorn

Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.