Alaaf und Helau – so kommt man gesund durch die Karnevalszeit

Alaaf und Helau – so kommt man gesund durch die Karnevalszeit
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Die tollen Tage stehen vor der Tür und für viele bedeutet das einen wahren Feiermarathon zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch. Wer nicht schon am Rosenmontag schlapp machen will, der sollte einige Verhaltensregeln beachten, um gesund und munter durch die närrische Zeit zu kommen. Neben der richtigen Kleidung spielt auch der Alkohol in der Karnevalszeit eine wichtige Rolle, aber auch ausreichend Schlaf und gesundes Essen helfen dabei, die fünfte Jahreszeit gut zu überstehen.

Die richtige Kleidung für den Straßenkarneval

Pünktlich zur Altweiberfastnacht beginnt in den Karnevalshochburgen Köln, Düsseldorf und Mainz der Straßenkarneval. Die Narren zieht es nach draußen, um dort zu feiern, zu tanzen, zu schunkeln und natürlich auch zu trinken. Die richtige Kleidung ist hier Pflicht, denn wer ein zu dünnes oder offenherziges Kostüm wählt, der muss mit einer Erkältung rechnen. Optimal ist es, sich im sogenannten Zwiebel-Look zu kleiden, also mehrere Kleidungsschichten zu tragen. Bei der Wahl des Kostüms sollte man darauf achten, dass es Platz für warme Unterwäsche und eventuell auch einen dicken Pullover lässt, den man später in der meist überheizten Kneipe wieder ausziehen kann. Warme Schuhe und Strümpfe sind Pflicht, vor allem, wenn man sich einen Rosenmontagumzug ansehen will und lange in der Kälte stehen muss.

Vorsicht vor Viren

Wer gerade eine Erkältung oder eine Grippe auskuriert hat, der sollte in der Karnevalszeit besonders vorsichtig sein. In den überfüllten und schlecht belüfteten Kneipen schwirren die Viren durch die Luft und sie sind an Türklinken ebenso wie an Gläsern und Flaschen zu finden. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte stets ein feuchtes Reinigungstuch zur Hand haben und sich zwischendurch immer mal wieder die Hände damit abreiben oder sich regelmäßig mit Seife die Hände gründlich waschen. Bützen, also Küssen, ist relativ ungefährlich, denn durch den Speichel werden Viren direkt in den Magen befördert und fallen dort der ätzenden Magensäure zum Opfer. Nach Möglichkeit sollte man Flaschen und Gläser mit niemandem teilen, denn auch so werden Infektionen verhindert.

Viel schlafen und gut essen

Alle, die in der Karnevalszeit einer Erkältung vorbeugen wollen, müssen ihr Immunsystem effektiv schützen. Das gelingt besonders gut mit ausreichend Schlaf, denn während des Schlafes kann der Körper wieder neue Kräfte sammeln und sich ausruhen. Ebenso wichtig ist es, sich während der tollen Tage nach Möglichkeit ausgewogen zu ernähren. Bevor es zum Feiern oder zum Rosenmontagsumzug geht, ist es hilfreich, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen, denn dann wirkt der Alkohol nicht allzu schnell und der Magen hat eine gute Unterlage, die ihn schützt. Sinnvoll ist es auch, nach einigen Gläschen Alkohol ein Glas Wasser zu trinken, da der Alkohol dem Körper die wichtige Flüssigkeit entzieht. Wer regelmäßig zum Mineralwasser greift, bleibt länger fit und wird am nächsten Morgen nicht mit einem dicken Kopf aufwachen.

In der Karnevalszeit den Kater bekämpfen

Ohne Kater durch die Karnevalszeit zu kommen, ist nicht ganz so einfach und wenn man über die Stränge geschlagen ist, dann muss man am nächsten Morgen mit einem Kater rechnen. Nach einer durchzechten Nacht sollte ein deftiges Frühstück auf dem Tisch stehen, denn salzige Gurken, Rollmöpse, Radieschen und auch ein Krabbensalat sind bestens geeignet, um den Kater zu vertreiben. Zudem hilft ein solches Katerfrühstück den Vorrat an Mineralstoffen und Vitaminen wieder aufzufüllen, wer keinen Fisch mag, der kann sich auch eine Scheibe Vollkornbrot dick mit Schmalz bestreichen oder viel frisches Obst essen. Das Schmalz hat viele ungesättigte Fettsäuren und diese liefern dem noch geschwächten Körper die nötige Energie.

Auch in der Karnevalszeit gilt, man sollte nie am Morgen wieder das trinken, was man am Abend zuvor getrunken hat, denn das macht den Kater nur schlimmer und der Kopf schmerzt noch mehr.

Bild: © Depositphotos.com / yanlev

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.