Was treibt wirklich die Stromrechnung in die Höhe?

Was treibt wirklich die Stromrechnung in die Höhe?

Es ist Hochsommer und die Heizungen sind abgedreht. Dies heißt jedoch noch lange nicht, dass damit auch die Stromsparsaison eingeläutet ist. Ventilatoren und Klimaanlagen laufen auf Hochtouren und schlucken Kilowattstunde um Kilowattstunde an Strom. Wie viel ist es jedoch genau, dass Sie Ihr angenehmes Raumklima kostet? Und welches Gerät genau ist es, dass den meisten Strom frisst? Hier einige Tipps zum Strom (und Geld) sparen, wenn’s heiß ist in Deutschland.

Stromverbrauchmesser & Ausschlussverfahren

Für Geräte, die an eine einfache Steckdose angeschlossen werden, kann ein Stromverbrauchmesser benutzt werden, um zu sehen, wie viel Energie tatsächlich gezogen wird. Wenn dadurch nicht der größte „Stromfresser“ ermittelt werden kann, kann eine recht einfache Methode Aufschluss ergeben: der Blick auf den Stromzähler. Trennen Sie nacheinander Stromkreise ab und beobachten Ihren Stromzähler. Wenn sich das Rad (bei älteren Zählern) plötzlich mit anderer Geschwindigkeit dreht oder sich (bei neueren Zählern) die Zahlen ändern, haben Sie Ihren Übeltäter gefunden.

Stromrechnung – Ein Amperemeter lohnt sich

Ein Öffnen des Stromkastens kann wichtige Erkenntnisse bringen. Messen Sie per Amperemeter, welcher Stromkreis in Ihrem Haus wie viel Strom zieht. Alternativ können Sie auch die Hauptleitungen abklemmen und jeden Schalter einzeln umlegen. Achten Sie dabei darauf, um wie viel mit jedem weiteren Schalter der Wert fällt. Sobald Sie wissen, welcher Kreislauf den meisten Strom zieht, können Sie innerhalb dessen nach und nach das Gerät ermitteln, dass der größte Verbraucher ist. Zur Berechnung der Betriebskosten Ihrer Geräte eignen sich diese Formeln:

– Watt = Ampere x Volt
– Kilowatt = Watt/1000
– Kilowattstunden = Kilowatt x Nutzungsdauer
– Kosten = Kilowattstunden x Kosten pro Kilowattstunde

oder

– Kosten = (((Ampere x Volt)/1000) x Nutzungsdauer) x Kosten pro Kilowatt

Ein Energiemonitor zahlt sich aus

Je nachdem, wie viel Zeit und Geld Sie investieren möchten, gibt es verschiedene Energiemonitore auf dem Markt, die leicht selbst anzubringen sind. Zu empfehlen sind die folgenden, aus den USA erhältlichen Geräte:

– Blueline Powercost Monitor
– TED 5000
– ECM-1240 Home Monitor

Bild: © Depositphotos.com / ChiccoDodiFC

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Über den Autor

Maik Justus wohnt mit seiner Familie in Bielefeld. Er beschäftigt sich überwiegend mit den Themen Gesundheit, Abnehmen, Fitness sowie Wellness. Sich selbst beschreibt er als sehr Ehrgeizig. Maik ist selbst überzeugter Gesundheitsfanatiker und Fitnessfreak. Maik ist Vater von 3 Kindern.