Computerviren – eine Bedrohung im Alltag, die man durchaus ernst nehmen sollte

Computerviren - eine Bedrohung im Alltag, die man durchaus ernst nehmen sollte

In der heutigen Zeit besitzt fast jeder Haushalt einen PC oder einen Laptop. Ohne diese Geräte und dem Internet kommen wohl die meisten Haushalte nicht mehr aus, gerade in der aktuellen Situation. So werden von Schülern und Studenten Aufgaben erledigt und Homeschooling betrieben. Berufstätige arbeiten verstärkt im Homeoffice und natürlich wird der PC und Co für viele private Dinge genutzt.

Neben dem besonderen Nutzen gibt es aber leider auch negative Aspekte. Hier ist die Rede von den sogenannten Computerviren. Sicherlich weiß jeder, dass ein Virus nicht gut für den eigenen Computer ist. Aber was ein Virus genau ist, wie er funktioniert, was er anrichten und wie er sich verbreiten kann, wissen wahrscheinlich dann doch nicht alle Nutzer.

Was ist eigentlich ein Virus auf dem PC und was hilft dagegen?

Wenn von einem Computervirus die Rede ist, handelt es sich dabei um ein eigenständiges Programm, das sich ohne das Wollen des Nutzers auf dem PC installiert. Dann setzt sich der Virus in einer Software oder auch im Betriebssystem fest. Dort richtet er Schaden an und kann sich darüber hinaus noch weiter verbreiten. Das hat sehr viel Ähnlichkeit mit einem biologischen Virus, der Krankheiten verursacht und sich von Mensch zu Mensch weiterverbreitet. Beim Menschen helfen dagegen Medikamente und Impfungen. Beim Computervirus kann ein Antivirus-Programm helfen. Es gibt sogar Antivirus kostenlos für PC. Die Anti-Viren-Software ist eine gute Möglichkeit, damit der Virus erst gar nicht auf den PC gelangen kann.

Woran kann man Computerviren erkennen?

Ein cleverer Computervirus ist so unauffällig, das der Nutzer gar nicht oder wenn, erst sehr spät bemerkt, dass der PC infiziert wurde. Bemerken kann man zum Beispiel, dass der Computer auffallend langsam ist. Wenn man einen Virus finden und entfernen möchte, benötigt man dafür einen Viren-Scanner.

Wie fängt man sich einen Computervirus ein?

Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Oft passiert es über Webseiten sowie Email-Anhänge. Darüber kann der Virus direkt gestartet werden. Auch kann ein Computervirus in einem Programm eingebaut sein, welches nach dem Start den Virus auf das System freilässt. Wenn der Virus gestartet wird, kann er verschiedene Dateien aussuchen, die er dann infiziert. Das können einfache Word-Dokumente, Text-Dateien, Skripte, Programmbibliotheken oder auch alle anderen Dateien auf einem Computer betreffen. Teilweise sind auch Messanger-Dienste ein Einfallstor für entsprechende PC-Viren.

Computerviren soll es tatsächlich schon seit den den frühen Anfängen der Computer geben. Da gab es zwar noch nicht das Internet, aber die Viren verbreiteten sich auf andere Computer, wenn zum Beispiel infizierte Dateien mit einer Diskette auf einen anderen PC übertragen wurden. Heutzutage findet man weniger Viren, die Verbreitung von Schadsoftware funktioniert über das Internet deutlich schneller und lohnender. Anstelle der Viren findet man jetzt vermehrt sogenannte Würmer.

Übrigens wird das Wort Virus von Laien als und auch von Profis oft als Synonym für alle “Schädlinge” verwendet. Neben den Viren gehören auch noch schädliche Programme wie beispielsweise die schon genannten Würmer und auch Trojaner, Spyware, Ransomware sowie Scareware zur Gattung der Malware.

Welchen Schaden können Computerviren anrichten?

Sie werden in den meisten Fällen einzelne Dateien oder auch ganze Systeme löschen. Es wurden schon Excel-Dateien mit der Unterstürzung von Viren durcheinandergebracht, so dass mit manchen Bilanzen nichts mehr anzufangen war. Auch sind Schäden an der Hardware zumindest möglich.

Bild: @ depositphotos.com / garagestock

Klaus Wolf