Warum die Generation 40 Plus das neue 30 ist

Warum die Generation 40 Plus das neue 30 ist

Im 21. Jahrhundert zu altern stellt kein Problem mehr dar, im Gegenteil, die Generation 40 Plus gehört zu den Best Agern, die noch nicht zu alt sind, um noch einmal richtig durchzustarten. Wer heute die 40 hinter sich gelassen hat, der muss sich keine Sorgen machen, denn die Industrie hat sich auf dieses Alter eingestellt, und bietet das ganze Wohlfühlprogramm für alle diejenigen, die nicht mehr ganz so jung, aber auch noch nicht zu alt sind. Es ist einfach, sich mit 40 wie 30 zu fühlen und wer aktiv am Leben teilnehmen will, der bekommt dazu mehr als nur eine Gelegenheit.

Mit 40 studieren – warum nicht?

Wer vor 200 Jahren 40 wurde, der gehörte zum alten Eisen und konnte sich so langsam aber sicher aufs Altenteil freuen. Für die Arbeit auf dem Feld oder in der Fabrik zu alt, blieb den 40-Jährigen von damals nur der Platz in der Familie und die Aussicht auf einen baldigen Tod. Ganz anders sieht es in der heutigen Zeit aus, denn wer heute 40 ist, der kann sich noch viel vornehmen und seine Wünsche erfüllen.

Studenten eines älteren Jahrgangs sind heute keine Seltenheit mehr. So nutzen zum Beispiel viele Frauen, die die 40 erreicht haben, die Gelegenheit und gehen noch mal zur Uni, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Viele Männer satteln noch einmal um, wenn es um den Job geht, oder machen sich mit einer eigenen Geschäftsidee selbstständig. Kaum jemand wird heute sagen: Du bist zu alt, um noch einmal etwas Neues anzufangen, im Gegenteil, es gibt Unternehmen die sehr bewusst auf ältere Mitarbeiter setzen, denn sie bringen die Erfahrung, das Know-how und vor allen Dingen auch die Ruhe und die Gelassenheit mit, die bei jungen Mitarbeitern so noch nicht vorhanden ist.

Späte Eltern sind gute Eltern

In früheren Zeiten verlief das Leben in ganz bestimmten Bahnen. Mit Anfang 20 wurde geheiratet, der Mann machte Karriere und die Frau blieb zu Hause, kümmerte sich um die Kinder und sorgte für ein gemütliches Heim. Mit 30 war das Leben dann komplett und mit 40 Plus war man bereits im gesetzten Alter. Danach kam nicht mehr viel, wenn die Kinder aus dem Haus waren, dann hatten die Eltern ihre Pflicht getan und konnten sich auf ein ruhiges und beschauliches Leben zu zweit freuen.

Heute sieht die Lebensplanung vollkommen anders aus. Es wird zuerst Karriere gemacht, und zwar bei den Damen ebenso wie bei den Herren, und dann kommt für viele erst der Zeitpunkt, an eine Familie zu denken. Waren die Frauen mit Mitte 30 in den 1960er Jahren noch sogenannte „späte Erstgebärende“, so kann heute jede Frau die gesund ist, auch noch mit Mitte 40 ohne große Probleme ein Kind zu Welt bringen, und keiner spricht mehr von einer Sensation. Immer mehr Paare entscheiden sich noch mit 40 Plus, eine Familie zu werden, und sie genießen gegenüber jungen Elternpaaren einige Vorteile.

Die späte Mutter von heute ist gelassener und ausgeglichener als das eine junge Mutter ist. Der späte Vater muss sich nichts mehr beweisen, er ist schon angekommen, hat im Beruf vielleicht schon alles erreicht und kann sich jetzt mit 40, in aller Ruhe seinen Kindern widmen.

Drum prüfe, was sich ewig bindet

Früh zu heiraten ist aus der Mode gekommen, denn viele Paare verzichten auf die Ehe und leben lange Jahre als Paar ohne Trauschein zusammen. Sie können, aber sie müssen nicht unbedingt heiraten, denn es gibt keinen gesellschaftlichen Zwang mehr wie vor 50 Jahren. Wer heute heiraten will, der gibt sich aus Liebe auch mit 40 Plus noch das Ja-Wort und freut sich auf viele schöne gemeinsame Jahre zu zweit.

Bild: © Depositphotos.com / Goodluz

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Über den Autor

Maik Justus wohnt mit seiner Familie in Bielefeld. Er beschäftigt sich überwiegend mit den Themen Gesundheit, Abnehmen, Fitness sowie Wellness. Sich selbst beschreibt er als sehr Ehrgeizig. Maik ist selbst überzeugter Gesundheitsfanatiker und Fitnessfreak. Maik ist Vater von 3 Kindern.