Kinderspielzeug kaufen

Kinder spielen gern und benötigen daher natürlich . Doch welche sind wirklich gut und geeignet für die Kleinen? Pädagogen, Elternratgeber und viele andere selbst ernannte Experten geben Tipps zur Auswahl von Spielsachen oder warnen vor bestimmten Spielsachen. Dazu gibt es eine immer größer werdende Auswahl von von den unterschiedlichsten Herstellern.

Eltern, die Kinderspielzeug möchten, fühlen sich daher häufig verunsichert und wissen nicht, zu welchen Spielsachen für ihre Kinder sie überhaupt greifen sollen. Ein wenig Sicherheit können Eltern beim Kauf von Spielzeug durch das TÜV-Siegel erhalten. Einige Spielsachen sind vom TÜV oder von der Stiftung Warentest getestet worden und tragen ein entsprechendes Siegel. Dies ist vor allem in Sachen Sicherheit ein wichtiges Kriterium.

Auf das Alter kommt es an

Beim Kauf von Kinderspielzeug kommt es ganz wesentlich darauf an, dass das Spielzeug altersgerecht ist. Kleinkinder benötigen ganz andere Spielsachen als Grundschüler oder Kinder in der Pubertät. Während für Kleinkinder vor allem Holzspielzeug, Steckspielzeug und Stofftiere sehr gut geeignet sind, kommen für Grundschulkinder Lernspielzeug, Puzzle und Gesellschaftsspiele in Frage, während sich ältere Kinder häufig über Computerspiele oder vielleicht eine Modelleisenbahn freuen. Wichtig in diesem Zusammenhang ist es auch, auf die Verarbeitung der Spielwaren zu achten. Gibt es Kleinteile, die verschluckt werden können, sieht das Spielzeug stabil aus und welche Materialien wurden verwendet?

Spielzeug für Babys

Auch für Babys gibt es schönes Spielzeug. Auch wenn die Kleinsten mit vielen Dingen noch nicht umgehen können, sind sie äußerst wissbegierig und neugierig. Spielsachen, die das in seinen Lernprozessen und seiner Entwicklung fördern, sind daher sehr zu empfehlen. Bei der Auswahl des Spielzeugs ist es hier natürlich besonders wichtig, auf die Verarbeitung der Spielsachen zu achten, da Säuglinge viele Dinge in den Mund stecken und kleine Gegenstände so leicht verschlucken können. Rasseln, Stofftiere und Bauklötze sind in der Regel sehr gut für Babys geeignet.

Das Spielzeug und seine Funktion

Wie der Name schon sagt, ist das Spielzeug etwas, womit man spielen kann. Teddybär, Puppe, Rassel und Schaukelpferd sind die wohl bekanntesten unter ihnen. Der Begriff wird seit dem ersten Entstehen eines Spielgegenstandes immer mit Kindern verbunden. Die Freude darüber, Spielzeug zu besitzen und damit spielen zu können, ist kaum zu übertreffen.

Der die Motorik fördernde Spielgegenstand zum Erlernen der ersten wichtigen Grundlagen wird der jüngsten Altersgruppe zugeordnet. Dieses Kleinkinderspielzeug – das erste ist meist die Rassel – ist robust, farbenfroh und handlich. Es hilft den Kleinsten, ihre Welt zu entdecken. Kinderspielzeuge fördern die Kreativität, die Fantasie, das Denken und das soziale Verhalten der Kinder. Das einst typische Mädchen-Puppe- und Junge--Verhalten gibt es schon lange nicht mehr. Kinder sind in ihrer Spielwelt zu Hause und möchten gern selbst bestimmen, womit sie spielen wollen.

Große Holzfahrzeuge sind ein Klassiker unter den Spielzeugen. Ab einem Alter von etwa drei Jahren haben sowohl Jungen als auch Mädchen oft Freude daran, die Feuerwehrautos, Lastwagen und weitere Modelle, wie sie zum Beispiel hier zu finden sind, durch die Gegend zu fahren. Der Umgang mit Holzfahrzeugen kann dabei zahlreiche Kompetenzen schulen. So können die Kinder unter anderem lernen, alleine zu spielen und sich selbstständig zu beschäftigen, aber auch gemeinsam zu spielen und sich bei der Nutzung von Spielzeug abzuwechseln. Sie können sich Abenteuer überlegen, bei denen die Fahrzeuge zum Einsatz kommen können. Darüber hinaus kann die Kreativität der Kinder gefördert, sowie die Feinmotorik weiter trainiert werden. Insbesondere Muldenkipper, Teleskoplader, Gabelstapler und weitere Nutz- und Bauwerkzeuge eignen sich hervorragend dazu, mit anderen Spielmaterialien wie Bauklötzen kombiniert zu werden. Die Klötze können von A nach B transportiert und anschließend möglicherweise sogar nach , Form oder Größe sortiert werden. Damit ein entsprechendes Spielverhalten entwickeln, benötigen sie jedoch häufig etwas Unterstützung zu Beginn. Eltern können beim gemeinsamen Spielen verschiedene Spielmöglichkeiten initiieren und den Kindern bekannt machen. Unter Umständen nehmen die Kinder diese an und spielen später auch eigenständig auf diese Weise. Wenn nicht, ist das jedoch kein Grund für Verstimmungen. Es gibt keine falsche Art zu spielen. Der Spaß steht im Vordergrund, die Förderung von Kompetenzen geschieht nebenbei.

Natürlich gibt es sehr viel Spielzeug, mit dem das Kind lernt, sich und seine Umgebung besser kennenzulernen, Situationen nachzuspielen und immer wieder neue Fähigkeiten zu entwickeln. Durch das Spielen lernen Kinder Farben, Formen und Geschmack kennen und unterscheiden. Beim Kinderspielzeug muss man stets darauf achten, dass es robust und vielseitig ist. Es sollte so konzipiert sein, dass es einfach und leicht verständlich ist. Auch sollten Kinderspielsachen immer altersgerecht sein, um die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder zu fördern, ohne das Kind zu überfordern.

Wie für fast alles im Leben gibt es auch für Spielzeug wichtige Vorschriften und Normen, die strikt eingehalten werden müssen. Bei der Herstellung von Spielmitteln für Kinder dürfen keine gesundheitsgefährdenden Materialien verwendet werden. Den Farben dürfen keine Schadstoffe beigefügt sein. Auf verschluckbare Kleinteile ist besonders bei Baby- und Kleinkinderspielzeug zu achten. Auch sollte es immer leicht zu reinigen sein. Sowohl die Qualität als auch die Verarbeitung müssen einwandfrei sein, dass heißt, keine Ecken und Kanten, die zu Verletzungen führen könnten. Die DIN EN 71Norm steht für vorschriftsmäßig hergestelltes Kinderspielzeug.

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M. Justus
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