Hundeurin auf dem Rasen natürlich verhindern

Hundeurin auf dem Rasen natürlich verhindern

Hunde und ein gut gepflegter Rasen – das passt nicht wirklich zusammen. Entweder ist der Rasen gepflegt, dann hat kein Hund darauf Zutritt oder der Hund darf auf den Rasen, aber dann „zieren“ unschöne Flecken das gesunde Grün. Das Problem zwischen Hund und Rasen ist der Hundeurin, eine beißende Flüssigkeit, die das Gras gnadenlos zerstört und Flecken hinterlässt, die wie Brandflecken aussehen. Ist der Hund öfter im Garten unterwegs, dann wird er aus dem Rasen in kürzester Zeit einen Fleckenteppich machen. Aber das muss nicht sein, denn es gibt Dog Rocks, ganz besondere Steine aus dem fernen Australien.

Die unschönen Flecken bekämpfen

Gibt es wirksame Mittel gegen die hässlichen Flecken auf dem Rasen, für die der Hund verantwortlich ist? Es gibt mehrere Möglichkeiten, die mehr oder weniger effektiv sind. Hundebesitzer, die sehen, wie ihr vierbeiniger Freund auf den Rasen uriniert, können sofort Wasser auf die betroffene Stelle gießen, um Flecken zu verhindern. So lässt sich der Urin verteilen und durch das Verdünnen verliert der Urin größtenteils seine schändliche Wirkung. Wenn sich auf dem Rasen schon braune Flecken gebildet haben, kann es helfen, die Stelle zu entfernen, sie mit frischer Gartenerde aufzufüllen und neuen Rasen zu säen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Hund daran zu hindern, immer auf die gleiche Stelle zu urinieren. Das funktioniert mit speziellen Mitteln, die mit der Gießkanne auf dem Rasen verteilt werden. Der Hund kann dann keinen Urin mehr auf dem Rasen riechen. Mit ein wenig Glück sucht er sich andere Stellen, um sein kleines Geschäft zu verrichten. Die Urinflecken zu verhindern, geht aber noch einfacher.

Die Lösung heißt Dog Rocks

Ständig frische Erde auffüllen, den Hund immer im Auge behalten und auch mit der Gießkanne durch den Garten zu laufen, ist auf Dauer anstrengend. Einfacher ist es mit Dog Rocks, der natürlichen Alternative, die wenig Arbeit macht und sehr effektiv ist. Diese besonderen Steine kommen aus Australien und sie sorgen dafür, dass es keine Flecken mehr auf dem Rasen gibt. Die Steine selbst sind grau, leicht staubig und sie bestehen aus Vulkangestein, sind also natürlichen Ursprungs und damit ohne chemische Zusätze. Dog Rocks haben die Fähigkeit, dem Wasser Nitrat zu entziehen, und das wirkt sich positiv auf den Rasen aus. Aber wie funktionieren die seltsamen Steine und wie wenden Hundebesitzer die Steine an?

So einfach funktionieren die Steine

Die Steine aus Down Under aus der Packung nehmen und dann unter fließendem Wasser gründlich abspülen. Anschließend die Steine in den Wassernapf des Hundes legen, wobei sich im Napf nicht mehr als zwei Liter Wasser befinden sollten. Da die Steine ihre Wirkung erst nach rund zehn Stunden entfalten, bitte das Wasser nicht jeden Tag austauschen, sondern nur die Menge ersetzen, die der Hund getrunken hat. Neben dem Nitrat entziehen die Dog Rocks dem Wasser auch Zinn, was zusammen mit dem Nitrat für die braunen Flecken im Garten sorgt. Zugleich werden natürliche Stoffe wie zum Beispiel Barium, Bor, Strontium und Mangan erhöht. Im Grunde funktionieren die Steine wie Rasendünger, nur eben umgekehrt, denn das Gras wird mit Nitrat gedüngt. Ist die Düngerdosis zu hoch, dann entstehen ebenfalls braune Flecken.

In England schon lange ein Erfolg

Die Steine kommen zwar aus Steinbrüchen in Australien, aber in England machten sie zuerst Furore. England ist bekanntlich das Mutterland des perfekten Rasens. Wer einen „englischen Rasen“ hat, der kann sich freuen, denn dieser Rasen ist perfekt. Da aber die Engländer nicht nur Rasen, sondern auch Hunde lieben, mussten sie sich etwas einfallen lassen, um aus dem Flickenteppich im Garten wieder einen „englischen Rasen“ zu machen. Da kamen die Steine aus dem fernen Australien gerade recht. In England sind Dog Rocks seit vielen Jahren ein Garant für einen einwandfreien Rasen und in all diesen Jahren gab es keinen Hinweis auf gesundheitliche Probleme.

Auch der Nachbar wird sich freuen

Die Steine aus Australien sind nicht nur für Hunde, sondern auch für andere Tiere ungefährlich. Damit die Steine ihre volle Wirkungskraft entfalten können, muss der Hundebesitzer sie alle zwei Monate austauschen. Nach fünf Wochen stellt sich der Effekt ein, da der Rasen nicht so schnell wächst. Aber schon nach wenigen Tagen werden die Flecken auf dem Rasen immer weniger. Das freut natürlich auch den Nachbarn, denn auch seine Hecke und seine Bodendecker erholen sich dank der Steine schnell wieder.

Bild: @ depositphotos.com / graphicphoto

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.