Work and Travel – eine interessante Art, um die Welt kennenzulernen

Work and Travel – eine interessante Art, um die Welt kennenzulernen
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Wenn das Abitur bestand ist, dann wissen viele Jugendliche nicht so recht, was sie beruflich machen wollen. Nicht jeder kann sich für ein Studium oder eine Ausbildung erwärmen, viele wollen erst die Welt kennenlernen, Zeit zum Nachdenken haben und sich erst dann entscheiden, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Work and Travel, also arbeiten und reisen ist etwas, für das sich immer mehr junge Leute interessieren, denn die Erfahrungen, die auf diesen Reisen gemacht werden, sind oftmals ausschlaggebend für den weiteren Lebensweg.

Work and Travel stressfrei gestalten

Jugendliche, die sich für Work and Travel entscheiden, können sich zum einen die Welt ansehen und zum anderen auch noch viel Geld sparen. Aber der Name verrät es schon, wer bei Work and Travel auf Reisen geht, der muss arbeiten. Bei der Planung dieser Reise sollte man nichts dem Zufall überlassen, denn nur eine exakte Planung bietet die Garantie, dass das Abenteuer im Ausland nicht zu einem Fiasko wird. Daher sollte die Planung schon ein Jahr vor dem Start der Reise beginnen, denn es gibt sehr viele Dinge, die beachtet werden müssen. Sehr wichtig ist es, die nötigen Reiseunterlagen zusammenzustellen. Dazu gehört neben einem gültigen Reisepass auch ein Visum für bestimmte Länder, sowie eine Krankenversicherung für das Ausland. Ebenfalls wichtig ist es, sich rechtzeitig impfen zu lassen, denn einige Impfstoffe brauchen Wochen, bis sie zuverlässig schützen.

Flexibel bleiben

Eine genaue Planung ist bei Work and Travel zwar ein Muss, aber trotzdem sollte man sich immer Spielraum für spontane Aktionen lassen. Ein wichtiges Kriterium für einen solchen Auslandsaufenthalt ist, immer die richtige Balance zu finden, denn vor allem die ersten Tage in einem neuen Land sind nicht einfach. Wer sich an eine strikte Planung hält und gleich am ersten oder zweiten Tag in einer fremden Stadt nach einem passenden Job sucht, der kommt schnell unter Druck und verliert seine Flexibilität. Um das zu vermeiden, ist es eine sehr gute Idee, schon von zu Hause aus eine Unterkunft zu buchen, denn dann entfällt die oft nervige Suche nach einem Zimmer im Hostel oder in einem Hotel. Die ersten Tage sollte man sich eingewöhnen und sich zunächst einmal alles anschauen, um einen besseren Überblick zu bekommen.

Vor der Reise auf Jobsuche gehen

Zu den beliebtesten Work and Travel Zielen gehören die USA, Kanada und Australien. Für alle drei Länder gilt: Wer sich schon von zu Hause aus einen Job sucht, der hat zum einen bessere Chancen, den Job auch zu bekommen und kann auch was die finanzielle Seite angeht, deutlich besser planen. Selbst wenn es mit dem Job klappen sollte, es ist immer ratsam, ein finanzielles Polster von mindestens 800,- Euro zu haben, wenn es auf Reisen geht. Mit dieser Summe kann man zum Beispiel in Australien bis zu vier Wochen ohne Probleme leben und diese Zeit dann nutzen, um einen Job zu finden, wenn es wider Erwarten mit dem schon versprochenen Job doch nicht geklappt hat.

Sind Agenturen hilfreich?

Wer sich nicht selbst um alle Einzelheiten einer Work and Travel Reise kümmern will, der kann sich an eine entsprechende Agentur wenden, die das Reisen und Arbeiten in fremden Ländern bis ins Detail organisiert. Obwohl diese Agenturen den Reisenden mit Rat und Tat zu Seite stehen, preiswert ist dieser Service leider nicht. Bei der Wahl der Agentur sollte man den Kosten-Nutzen-Faktor beachten, denn nicht jede Agentur bietet das gleiche Leistungspaket an. Einige haben lediglich Tipps zum Beispiel für Versicherungen, andere buchen Unterkünfte, kümmern sich um ein Konto im Ausland oder bieten auch Sprachkurse an. Eine Agentur sollte sich daher an ihrem Bemühen um eine Arbeit messen lassen, denn das ist schließlich das Wichtigste auf dieser Reise.

Bild: © Depositphotos.com / tashatuvango

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.