Volleyball spielen

Volleyball spielen

Volleyball gehört zur großen Gruppe der Rückschlagsportarten. Hierbei spielen zwei Mannschaften, mit jeweils sechs Spielern gegeneinander. Das Feld ist in zwei Bereiche unterteilt und durch ein hochgespanntes Netz in zwei Hälften geteilt. Ziel ist es, den Ball über das Netz auf den Boden der Gegenmannschaft zu schlagen und Gegenangriffe zu blocken. Der Volleyballsport kommt ursprünglich aus Amerika und ist heute ein weltweit verbreiteter Sport. Zurzeit zählt der internationale Volleyballverband (FIVB) insgesamt 35 Millionen Volleyballspieler auf der ganzen Welt. 218 Nationen haben sich diesem Ballsport verschrieben.

Die Geschichte des Volleyballsports geht auf das Jahre 1895 zurück. Damals erfand der Sport Direktor des Christlichen Vereins Junger Menschen (YMCA) ein neues Spiel mit dem Namen „Mintonette“. Ursprünglich sollte dieses den älteren Generationen dabei helfen, fit und gesund zu bleiben. Der Name „Volley Ball“ wurde Anfang der fünfziger Jahre ins Leben gerufen. Danach breitete sich der Sport über die ganze Welt aus. Auch die Gründung des internationalen Volleyball Verbands fand nur kurze Zeit später statt. In Deutschland gründete man Ende der fünfziger Jahre den ersten deutschen Volleyball Verband.

Ablauf des Volleyballspieles

Der Ablauf eines Volleyball Spiels ist grundsätzlich immer gleich. Das Spiel beginnt mit einem Aufschlag, der das Spiel eröffnet. Die Annahme hält den gegnerischen Anschlag, woraufhin meist ein Zuspiel innerhalb der Mannschaft stattfindet. Dadurch wird der Gegenangriff vorbereitet, der durch einen Schlag über das Netz erfolgen sollte. Durch Blocken und Verteidigen kann der Angriff wiederum abgewehrt werden. Das Spiel wird vom sogenannten Schiedsgericht geleitet und überwacht. Dieses besteht aus dem ersten Schiedsrichter, dem zweiten Schiedsrichter, einem Schreiber und einigen Linienrichtern (zwei oder vier). Auch Assistenten, die beispielsweise die Punkteanzeigetafel bedienen, sind vor allem bei größeren und wichtigeren Turnieren üblich.

Wie bei jeder Sportart, haben sich auch beim Volleyball einige unterschiedliche Varianten herauskristallisiert. Beachvolleyball gehört zu den bekanntesten Alternativformen des klassischen Volleyballs. Hierbei wird, im Gegensatz zum konventionellen Volleyball, nicht auf einem typischen Hallenboden sondern auf Sand gespielt. Die Mannschaft besteht nur aus zwei Spielern und das Spielfeld ist um einiges kleiner. Vor allem bei Profiturnieren, wird genau darauf geachtet, auf welchem Sand gespielt wird. In der Regel wird etwa 0,2 mm starker Sand verwendet, der mindestens 40 Zentimeter tief ist. Durch Kunststoffbänder werden die Markierungen auf dem Feld vorgenommen.

Kindervolleyball

Eine weitere Form des Volleyballs ist das Kindervolleyball. Bereits ab dem neunten Lebensjahr können Kinder in unterschiedlichen Kursen und Vereinen Volleyball erlernen. Neben der Ballgeschicklichkeit lernen die Kinder dadurch auch eine bessere Körperwahrnehmung und das Mannschaftsgefühl. Abgesehen von diesen beiden großen alternativen Volleyball Arten, findet man vereinzelt auch das Sitzvolleyball, welches vor allem im Behindertensport gespielt wird. Wie der Name schon sagt, wird hierbei im Sitzen gespielt.

Wer sich für den Volleyball Sport interessiert und diesen Sport gerne erlernen möchte, hat mehrere Möglichkeiten. Am besten ist es allerdings, vorerst einmal einem Amateur- oder Hobbyverein beizutreten. Dadurch kann man sich mit dem Sport und vor allem mit dem Mannschaftsgefühl vertraut machen. Durch Leistung und viel Elan hat man die Möglichkeit, vielleicht später in einer Profimannschaft als Ersatz aufgenommen zu werden oder vielleicht irgendwann als Profi selbst auf den großen Volleyball Plätzen der Welt zu spielen.

Doch zuerst wird klein angefangen. In Kindereinrichtungen und selbst bei Fastfood-Restaurants stehen Volleyballplätze zum Training als Privatvergnügen zur Verfügung. Ideal ist, wenn der zukünftige Volleyball-Profi körperlich groß gewachsen ist. Besondere Vorbilder, die großartige Leistungen im Volleyballsport erbringen, sind meist um die 2 Meter groß, wie zum Beispiel Leonel Marshall oder Georg Grozer jun. Im Beachvolleyball zählen bei den Damen April Ross, Brooke Sweat, Lauren Fendrick, Kim di Cello oder Lane Carico zu den großen Stars. Bei den Herren sind es Stafford Slick, Nich Lucena, John Hyden oder Phil Dalhausser, um nur einige zu nennen.

Bild: © Depositphotos.com / .shock

Über den Autor

Maik Justus wohnt mit seiner Familie in Bielefeld. Er beschäftigt sich überwiegend mit den Themen Gesundheit, Abnehmen, Fitness sowie Wellness. Sich selbst beschreibt er als sehr Ehrgeizig. Maik ist selbst überzeugter Gesundheitsfanatiker und Fitnessfreak. Maik ist Vater von 3 Kindern.