Mit der richtigen Angelausrüstung die Natur genießen

Mit der richtigen Angelausrüstung die Natur genießen

Für so manche ist es unverständlich, warum sich andere für das Thema Angelausrüstung interessieren. Denn immerhin ist es nicht für jeden nachvollziehbar welcher Reiz davon ausgeht, stundenlang am Ufer eines Baches oder Sees zu sitzen und auf den großen Fang zu warten. Passionierte Angler sehen die Sache ganz anders: Für sie ihr Hobby die ideale von der Hektik des Alltags abzuschalten. Während man normalerweise morgens in die hetzt, einen Termin nach dem anderen wahrnimmt und nach den Haushaltsarbeiten müde ins Bett fällt, kann man beim Angeln einfach mit der Seele baumeln lassen. Voraussetzung dafür, dass man frischen Fisch mit nach Hause nehmen kann ist die richtige Angelausrüstung.

Die perfekte Angelausrüstung für Anfänger

Leidenschaftliche Angler informieren sich laufend über neue Trends und erweitern ihre Angelausrüstung ständig. Doch Anfänger fühlen sich bei der Fülle an Angeboten oft überfordert. „Welche Rute soll ich kaufen, welchen Köder nehme ich“, sind einige Fragen, die zu Beginn der Angelkarriere meistens auftauchen. Viele auftauchenden Fragen sind nicht pauschal zu beantworten. Denn immerhin kommt es auf das Revier und die bevorzugte Fischsorte an. Bei den Ruten werden gerne Steck- oder Teleskopruten verwendet. Hier die wichtigsten Unterschiede:

  • Bei einer Steckrute werden die einzelnen Teile vor dem ersten Aufwerfen zusammengesetzt werden, Teleskopruten werden einfach ausgefahren.
  • Für den Transport einer Steckrute benötigt man ein größeres Auto, da sie mehr Platz benötigen. Die Teleskoprute hingegen passt auch in kleine Kofferräume und kann sogar in Taschen untergebracht werden
  • Bei der Rutenaktion hat die Steckrute eindeutig die Nase vorn. Die Teleskoprute ist wegen der Überlappung der Einzelteile weniger stabil
  • Außerdem sind Steckruten robuster: Sie halten auch den Zug schwerer stand

Für das problemlose Auswerfen der Angel muss die Angelausrüstung auch eine Angelrolle beinhalten. Darauf lässt sich die Schnur sauber aufrollen. Anfänger wählen dazu für ihre Angelausrüstung gerne eine Monofile Schnur. Sie ist deutlich günstiger als andere Varianten. Außerdem gehören ein Kescher und ein auf das jeweilige Fischangebot passender Köder dazu. Angelgeschäfte und zu bestimmten Aktionszeiträumen auch Diskonter bieten darüber hinaus fertige Sets für Einsteiger an, die eine komplette Angelausrüstung enthalten.

Bequem sitzen beim Angeln: Der richtige Stuhl

Zu einer kompletten Angelausrüstung gehört auch ein Angelstuhl dazu. Er kann außerdem beim oder im Garteneingesetzt werden. Da man beim Angeln oft stundenlang in nahezu unveränderter Position verharrt ist es wichtig, dass das Modell den Körper optimal unterstützt. Ein weiterer Vorteil eines Angelstuhls ist, dass er sich klein zusammenklappen lässt. Viele Modelle werden mit einer praktischen Tasche geliefert, die sich bequem im Kofferraum verstauen lässt.

Angelstühlen sind meistens mit Schlammfüßen ausgestattet, die auf dem oft rutschigen Untergrund am Ufer sicheren Halt bieten. Praktisch sind Modelle mit einem Getränkehalter an der Armlehne, Hier kann man je nach persönlichem Geschmack Kalt- oder Heißgetränke abstellen. Beim Einkauf gilt es noch auf weitere wichtige Punkte zu achten. Ob man mit dem Angelstuhl zufrieden ist hängt unter anderem vor dem Material ab. Am besten für den Outdoor Bereich sind Stühle aus wasserabweisendem Material zu beachten. Schließlich gibt es für die meisten Outdoor Fans kein schlechtes , sondern nur eine schlechte Ausrüstung. Hochwertige Angelstühle lassen sich ganz einfach mit einem feuchten Lappen abwaschen. Besonders bequem sind Modelle mit einer verstellbaren Rückenlehne. Hier kann man getrost zwischendurch ein Nickerchen machen. Ein weiteres Entscheidungskriterium ist die Belastbarkeit: Es gibt Angelstühle, die nur mit 100 Kilogramm belastet werden können, manche halten auch Schwergewichter bis 160 Kilogramm aus.

Praktische Helfer für den Aufenthalt im Freien

Zu einer vollständigen Angelausrüstung gehören auch Utensilien dazu, die nichts mit Rute und Köder zu tun haben. Immerhin geht es beim Angeln in der Regel in die Natur, oft abseits großer Siedlungen. Fängt man am liebsten in unberührter Natur Fische, sollte man ein gewisses Notfallskontingent dabeihaben. Dazu zählt unter anderem eine Kurbel Taschenlampe. Dabei handelt es sich um eine Lichtquelle, die nicht mit Batterien, sondern mit Muskelkraft betrieben wird. Wird die kleine Kurbel am Gehäuse gedreht, erzeugt der eingebaute Generator Strom. Mittlerweile gibt es auch hochwertige Modelle, die Strom auch speichern können. Kurbeltaschenlampen sind in der freien Natur besonders nützlich, da man ohne Stromversorgung auskommt. Wird eine traditionelle Taschenlampe über einen längeren Zeitraum nicht genutzt, können die Batterien leer sein. Bei einer Kurbeltaschenlampe kann das eben nicht passieren.

Wer am liebsten den ganzen Tag am See, Meer oder an einem Fluss verbringt, benötigt außerdem eine Campingausrüstung. Da es oft schon früh morgens losgeht, freuen sich viele Angler über ein Heißgetränk. Um es zuzubereiten macht es Sinn einen Campingkocher mitzuführen. Besonders umweltfreundlich gelingt der beliebte Muntermacher mit einem Solarkocher. Auch kleine Gaskocher haben sich als nützliches Utensil bewährt, das die Angelausrüstung komplettiert. Für manche ist es selbstverständlich, doch wenn man darauf vergisst sind gesundheitliche Probleme vorprogrammiert: Zur Angelausrüstung gehört immer auch ein Sonnenschutz dazu. Egal ob es sich um ein kleines Zelt oder einen Sonnenschirm handelt, der Haut zuliebe macht es Sinn für Beschattung zu sorgen.

Bild: @ depositphotos.com / ufabizphoto

Klaus Wolf