Trampolin springen – Wohltat für Körper und Seele

Trampolin springen – Wohltat für Körper und Seele
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Man braucht eine gute Körperbeherrschung, eine sichere Balance und auch ein wenig Mut. Wer sein Herz in die Hand nimmt und es langsam angehen lässt, der hat im Trampolin springen einen Sport gefunden, der nicht nur Spaß macht, sondern auch sehr gesund ist. Welchen positiven Einfluss das Trampolin springen auf Körper und Geist ausübt und was es sonst noch beim Springen unbedingt zu beachten gilt, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Austoben auf dem Trampolin

Trampolin springen liegt derzeit absolut im Trend. In Vorgärten und auch auf Spielplätzen, in Kindergärten und vor allem in Fitnessstudios kann man heute Trampoline finden. Wer auf der Suche nach einem schweißtreibenden Work-Out ist, für den ist das Springen auf dem Trampolin eine gute Sache. Nicht nur der Stoffwechsel wird dabei angeregt, auch die Kalorien verbrennen auf dem Trampolin wie von selbst.

Gesprungen wird sowohl auf großen Trampolinen im Freien, als auch auf sogenannten Indoor-Geräten, die deutlich kleiner sind. Vor allem die kleinen Trampoline erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Indoor-Trampoline gibt es in vielen unterschiedlichen Größen zu kaufen. Ein kleines Trampolin hat in der Regel einen Durchmesser zwischen 140 und 270 cm, mittlere gibt es bereits in einer Größe zwischen 300 und 380 cm. XXL-Versionen bringen es sogar auf einen Durchmesser von 430 cm.

Vor allem bei den mittleren und großen Trampolinen muss auf ein ausreichend hohes Sicherheitsnetz geachtet werden. Benutzen auch Kinder das Sprunggerät, dann ist ein entsprechendes Netz zum Schutz vor Verletzungen Pflicht und sollte zum Trampolin gleich dazu gekauft werden. Diese bestehen immer aus einem Trampolin mit Sicherheitsnetz.

So gesund ist Trampolin springen

Wer sich nicht zum Joggen aufraffen kann, der sollte stattdessen Trampolin springen. Untersuchungen zufolge haben zehn Minuten Springen den gleichen Effekt wie eine halbe Stunde Joggen. Nicht nur Herz und Kreislauf geraten dabei ordentlich in Schwung. Zugleich werden rund 400 Muskeln während des Springens trainiert, darunter vor allem die Muskulatur der Beine, Arme, des Bauchs und auch der Knie.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass beim Trampolin springen die Balance und die Körperstabilität enorm geschult werden. Die Bewegung auf einem Trampolin verbessert nicht nur den Gleichgewichtssinn und die Koordination, sondern trägt durch die Stärkung der Tiefenmuskulatur langfristig zu einer besseren Körperhaltung bei.

Springen für die Seele

Das Springen auf dem Trampolin ist nicht nur eine tolle Sache für den Körper, es ist auch eine echte Wohltat für die Seele. Beim Springen werden Stress und Aggressivität abgebaut und im Gegenzug Glückshormone freigesetzt. Wer den Stress und die Anstrengungen des Tages hinter sich lassen will, braucht sich nur eine halbe Stunde auf ein Trampolin zu stellen und Wut und Ärger sind verflogen.

Was spricht sonst noch für das Springen auf einem Trampolin? Dank der guten Federung werden die Gelenke geschont und auch die Gefahr, sich zu verletzen, hält sich in Grenzen. Allerdings sollten Ungeübte nicht allzu wagemutig sein und es erst einmal mit einfachen Sprüngen starten, ehe sie sich an Flick-Flack und Salto versuchen.

Vor dem Training unbedingt aufwärmen

Auch wenn die Gefahren beim Trampolin springen überschaubar sind, ist es vor dem Springen enorm wichtig, sich aufzuwärmen. Das geht am besten, wenn man auf das Trampolin steigt und dann ein wenig von einem Bein auf das andere Bein schwingt. Auf diese Weise werden die Muskeln aufgewärmt und man bekommt ein besseres Gefühl für die Bewegungen. Als nächstes folgen niedrige Sprünge. Wenn das gut klappt, dann darf auch ruhig etwas höher gesprungen werden, indem man sich mit den Fußballen und den Fußspitzen kräftig vom Trampolin abdrückt. Wer möchte, der kann einen Hampelmann ausprobieren oder auch einen ersten Sprung versuchen, bei dem die Knie angezogen werden.

Für den Anfang reicht es erst einmal aus, nur zehn Minuten zu springen und dann eine kleine Pause einzulegen. Saltos sind für Anfänger tabu, denn dazu braucht es mehr Training und eine erfahrene Person, die Hilfestellung gibt. Vor allem Kindern sollten nicht sofort durchstarten, denn ohne ein vernünftiges Aufwärmtraining und zu viel Übermut kann es leichter zu Verletzungen kommen.

Sofern man besonnen an die Sache herangeht und seine Fähigkeiten nicht überschätzt, ist das Trampolin springen ein wunderbarer Zeitvertreib, der den eigenen Körper und Geist aufs angenehmste fordert.

Bild: © Depositphotos.com / frantic00

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Über den Autor

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen und bezeichnet sich selbst als flexibel, aufgeschlossen und wissbegierig.