Wie lässt sich verhindern, dass der Giersch im Garten wuchert?

Wie lässt sich verhindern, dass der Giersch im Garten wuchert?

Kaum eine ist so unbeliebt wie der Giersch im . Wenn er einmal da ist, lässt er sich so schnell auch nicht wieder vertreiben. Zwar kann man ihn auch in der verwenden, aber der größte Teil der Pflanze muss sehr mühsam entfernt und dann richtig entsorgt werden. Viele wünschen sich, dass der Giersch erst gar nicht wachsen würde.

Besonders hartnäckig

Giersch im Garten muss jedes Jahr neu von den Beeten entfernt werden, und das nicht nur einmal während einer Gartensaison. Ist er einmal da, dann kann er so schnell nicht wieder vertrieben werden. Allerdings gibt es , mit denen der Giersch nicht so gut auskommt. stellen eine ernste Konkurrenz dar und wenn sie gepflanzt werden, kann es sein, dass der Giersch im Garten nicht mehr wächst. Diese Pflanzen wachsen schnell, sie sind pflegeleicht und ihre Blätter werden so groß, dass der ungeliebte Giersch kein Licht mehr bekommt. Also wird er den Rückzug antreten und so schnell nicht wieder im Garten erscheinen.

Ein schöner Anblick – das Purpurglöckchen

Eine Konkurrenz des Gierschs ist das hübsche Purpurglöckchen. Je nachdem, welche Sorte es ist, kann die Pflanze zwischen 50 und 90 Zentimeter hoch wachsen. Die üppig wachsenden Blätter bedecken einen großen Teil des Bodens, was der Giersch gar nicht mag. Das Purpurglöckchen blüht zwischen April und September und es wird in verschiedenen Farben angeboten. Die Blätter sind wahlweise dunkelgrün, aber auch dunkelrot und die sind mal rot und mal rosa. Werden sie regelmäßig mit Wasser versorgt, dann können die Purpurglöckchen auch an einem sonnigen Platz stehen.

Die Elfenblume nimmt dem Giersch das Licht

Wie das Purpurglöckchen ist auch die Elfenblume ein erklärter Feind für den Giersch im Garten, denn diese Pflanze hat ebenfalls große Blätter, die dem Giersch das Licht nehmen. Die Elfenblume, auch Sockenblume genannt, ist eine Staude, die den Schatten mag und bis zu 30 Zentimeter groß werden kann. Die gelben und rosa Blüten, von denen die Pflanze ihren Namen hat, sind sehr filigran. Einmal gepflanzt hilft sie schon im zweiten Jahr dabei, den Giersch zu vertreiben.

Der Teppich-Knöterich beugt vor

Damit der Giersch sich erst gar nicht verbreitet, ist der Teppich-Knöterich eine gute Wahl. Mit einer Höhe von maximal 30 Zentimetern ist diese Pflanze eher niedrig, aber der Knöterich kann dem Giersch trotzdem den nehmen und dafür sorgen, dass er erst gar nicht wächst. Die Blüten sind zunächst weiß und wechseln dann zu einem kräftigen Rosa. Der Teppich-Knöterich mag die Sonne, kann aber auch im Schatten stehen, nur blüht er dann nicht so üppig und schön.

Fazit

Noch bevor die Gartensaison so richtig begonnen hat, ist ein ungebetener Gast bereits da: der Giersch. Wo er wächst, haben andere Pflanzen keine Chance mehr. Wer den Giersch loswerden möchte, sollte den Spieß einfach umdrehen und mit der Konkurrenz bepflanzen. Ob Teppich-Knöterich, zarte Elfenblume oder das hübsche Purpurglöckchen – sie alle sorgen effektiv dafür, dass sich der Giersch nicht mehr im Garten ausbreiten kann. Sie nehmen ihm die Luft zum Atmen und das Wasser, was eine seiner Lebensgrundlagen ist.

: @ depositphotos.com / Animaflora-PicsStock

Ulrike Dietz