studentenkredit

Was ist ein Studentenkredit?

Studenten gehören nicht gerade zu den Großverdienern und die meisten junge Menschen, die heute studieren wollen, müssen neben dem Studium arbeiten gehen, BAföG beantragen oder einen Studentenkredit aufnehmen. Der Studentenkredit ist noch eine relativ neue Möglichkeit, um das Studium zu finanzieren, die erst populär wurde, als in vielen Bundesländern Gebühren für das Studium erhoben wurden. Im Unterschied zum BAföG wird ein Studienkredit allerdings nicht vom Staat, sondern von einer Bank oder Sparkasse finanziert.

* Werbung / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Käufen / Details in der Datenschutzerklärung

Ist ein Studienkredit eine Alternative zum BAföG?

Der klassische Studienkredit und BAföG ähneln sich in einigen Dingen. So wird der Studentenkredit wie die BAföG Zahlungen auch, monatlich ausgezahlt. Das unterscheidet einen Studentenkredit von einem normalen Kredit, bei dem die Kreditsumme auf einmal ausgezahlt wird. Im Unterschied zum BAföG kann der Student der einen Kredit aufnimmt, aber selbst bestimmen, wie hoch die Summe sein soll, die monatlich ausgezahlt wird, das ist beim BAföG natürlich nicht möglich.

Gegenüber dem Studienkredit hat BAföG aber zwei entscheidende Vorteile, denn wenn das Studium beendet ist, dann muss nur die Hälfte der BAföG Summe zurückgezahlt werden und für BAföG Zahlungen werden keine verlangt, wie das beim Studentenkredit immer der Fall ist. Studentenkredite stellen eine sehr gute Alternative zum BAföG dar, vor allem für diejenigen, die kein BAföG bekommen. Ein Studienkredit belastet zudem die Haushaltskasse nicht über Gebühr, denn die Rückzahlung dieses Kredits beginnt immer erst dann, wenn das Studium beendet ist.

Für wen kommt ein Studienkredit infrage?

Siehe auch:  Von Privat an Privat - die neuen Kredite ohne Bank

Studenten, deren Eltern ein hohes monatliches Einkommen haben, werden beim BAföG Pech haben, denn ihnen wird die Beihilfe vom Vater Staat in der Regel nicht bewilligt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern ihre studierenden Kinder unterstützen können oder nicht, ausschlaggebend ist die Summe, die die Eltern monatlich zur Verfügung haben. , die aus Zeitmangel keine annehmen können, weil sie vielleicht für ein Kind sorgen müssen, sind mit einem Studentenkredit gut beraten.

Wer nach dem zweiten Semester das Studienfach wechselt, der kann ebenfalls kein BAföG bekommen und auch in diesem Fall lohnt es sich, über einen Studentenkredit nachzudenken.

Wer bietet einen Studienkredit an?

Zwar bieten alle Banken einen Kredit an, aber nicht jede Bank vergibt auch einen Studienkredit. Alle, die auf der Suche nach einem günstigen Studienkredit sind, sollten ihr Glück bei der KfW Bank, der Kreditanstalt für Wiederaufbau versuchen, denn diese Bank ist bekannt für ihre zinsgünstigen , die an Studenten vergeben werden. Aber auch einige private Banken wie zum Beispiel die Deutsche Bank vergeben Kredite für Studenten. Aber wer sich an eine private Bank wendet, der sollte im Vorfeld die Konditionen sehr genau miteinander vergleichen.

Wer einen Studienkredit braucht, der sollte die Angebote der Banken nach folgenden Kriterien vergleichen:

  • Wie hoch ist der effektive Jahreszins?
  • Ist der Zinssatz fest oder variabel?
  • Wie hoch ist monatliche Auszahlungssumme?
  • Wann muss mit der Rückzahlung begonnen werden?

Wann muss der Kredit zurückgezahlt werden?

Vor allem die Frage, ab wann der Studienkredit zurückgezahlt werden muss, ist von Interesse, vor allem dann, wenn es um lange Studiengänge wie zum Beispiel Medizin geht. Auch nach dem Studium gehören junge Ärzte nicht gerade zu den Großverdienern, denn während der Assistenzzeit verdient ein kein Vermögen. Hier lohnt es sich, darüber nachzudenken, ob der Kredit nicht über die Zeit des Studiums hinaus aufgenommen werden sollte, denn erst wenn die Ausbildung zum Facharzt hinter den jungen Ärzten liegt, dann verdienen sie zum ersten Mal richtig Geld.

Siehe auch:  Richtig anstreichen spart Zeit und Geld

Einige Banken verlangen aber, dass mit der Rückzahlung des Studienkredits zwei Jahre nach Beendigung des Studiums begonnen wird, und das kann die Berufsanfänger erneut in schwierige finanzielle Situationen bringen. Wer mehr Zeit braucht, der muss sich die Mühe machen und nach einer geeigneten Bank suchen.

Bild: © Depositphotos.com / Andrey_Kuzmin

Häufige Fragen

Was ist ein Studentenkredit?

Ein Studentenkredit ist ein Darlehen, das von Banken oder Sparkassen angeboten wird, um Studenten bei der Finanzierung ihres Studiums zu unterstützen.

Wie unterscheidet sich ein Studentenkredit von BAföG?

Im Gegensatz zu BAföG wird ein Studentenkredit von Banken vergeben, und die Rückzahlung beginnt erst nach dem Studium, während BAföG teilweise erlassen wird und zinsfrei ist.

Wer kann einen Studentenkredit beantragen?

Studenten, die kein BAföG erhalten oder aus finanziellen Gründen Unterstützung benötigen, können einen Studentenkredit beantragen.

Wie hoch ist der effektive Jahreszins bei Studentenkrediten?

Der effektive Jahreszins variiert je nach Bank und Kreditangebot, daher sollten Interessierte die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

Wann muss ein Studentenkredit zurückgezahlt werden?

Die Rückzahlung eines Studentenkredits beginnt in der Regel zwei Jahre nach Beendigung des Studiums, kann aber je nach Bank variieren.

Wie viel Geld kann ich monatlich über einen Studentenkredit erhalten?

Die monatliche Auszahlungssumme kann vom Studenten selbst bestimmt werden, was eine flexible Finanzierung ermöglicht.

Was sind die Vorteile eines Studentenkredits?

Ein Studentenkredit ermöglicht es, das Studium zu finanzieren, ohne sofortige Rückzahlungen leisten zu müssen, und bietet Flexibilität bei der Auszahlung.

Gibt es Nachteile bei einem Studentenkredit?

Ja, im Vergleich zu BAföG fallen Zinsen an, und die Rückzahlung kann Studenten nach dem Studium finanziell belasten.

Was sollte ich beim Vergleich von Studentenkrediten beachten?

Wichtige Kriterien sind der effektive Jahreszins, die Art des Zinssatzes (fest oder variabel), die monatliche Auszahlungssumme und die Rückzahlungsmodalitäten.

4,7/5 (9 Bewertungen)

M. Justus
Letzte Artikel von M. Justus (Alle anzeigen)